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Bauvorsorge

Die Bau- bzw. Eigenvorsorge kann im Eigeninteresse des Bauherren berücksichtigt oder aber von der Gemeinde im Textteil des jeweils geltenden Bebauungsplanes festgesetzt sein. Unter anderem kann es sich hierbei um wasserbeständige Baustoffe und Materialien handeln.

Strategien der Bauvorsorge sind:

  1. Ausweichen (erhöhte Anordnung und/oder Abschirmung der Gebäude)
  2. Widerstehen (Abdichtung und/oder Verstärkung der Keller und des Fundamentes)
  3. Nachgeben (angepasste Nutzung und/oder Ausstattung der hochwassergefährdeten Stockwerke)
  4. Sichern (Schutz vor Kontaminationen der Gebäude und der Umwelt durch Schadstoffe)

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Gemeindeverwaltung oder direkt von Ihrem Architekten und den Bauunternehmen.

Gewässereintrittsmöglichkeiten
(Hochwasserschutzfibel, BMVBS, 5. Auflage, Juli 2013)
hochwasserangepasstes Planen und Bauen
(www.saarland.de)

Grundregeln

  • Lagern Sie im Keller nur Dinge, die unempfindlich sind oder schnell aufgeräumt werden können.
  • Verlagern Sie Wohn- und Schlafeinheiten in die oberen Etagen.
  • Ordnen Sie bei einem Neubau die Energieverteilungsanlage mindestens 50 cm über dem höchsten Wasserspiegel an.
  • Schützen Sie Ihr Gebäude gegen Rückstau aus der Kanalisation.
  • Wählen Sie wasserverträgliche Materialien beim Bauen, Sanieren und Renovieren.
  • Halten Sie für den Schutz von Gebäudeöffnungen kurzfristig mobile Elemente zur Installation bereit.

Wohnen entlang des Flussufers

Liebe Bürger und Unternehmer Deggingens. Bitte beachten Sie die Broschüre Tipps und Informationen für Gewässeranlieger. Unnötig nahe des Ufers gelagertes Gestrüpp führt bei einem Hochwasser zur Verminderung des Wasserablaufs. Das Geäst bleibt in den Rechen hängen. Bitte helfen Sie mit und gehen Sie aktiv gegen das Hochwasser vor, indem Sie die wenigen Tipps und Informationen aus der Broschüre beachten.

verringerter Hochwasserablauf durch
mitgerissenes Gestrüpp
© Gemeinde Deggingen

Risikovorsorge

Hochwasserpass

Durch Risikomaßnahmen soll die Begrenzung des Schadenausmaßes erreicht werden. Ein Restrisiko trotz aller Hochwasserschutzmaßnahmen kann nicht ausgeschlossen werden.

Für den Abschluss von Versicherungspolicen muss die Abnahmevoraussetzung beachtet werden. Sinnvoll ist es, eine Versicherung in Zusammenhang mit einer Wohngebäudeversicherung abzuschließen und den Selbstbehalt möglichst gering zu halten.

Denken Sie auch an Ihr Auto: es ist zwar versichert, bei Vorhersehen eines Schadensereignisses kann allerdings vorgesorgt werden. Informieren Sie sich regelmäßig über den Verlauf des Unwetters und bringen Sie Ihr Auto rechtzeitig außerhalb der Hochwasserzone.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V.

Mit einem Hochwasserpass erhalten Sie als Hausbesitzer Kenntnis über das mögliche Überschwemmungsrisiko in Ihrem speziellen Fall. Der Pass nützt Ihnen zu einer individuellen Elementarschutz-Police, der Grundstückswert steigt, weil die Risiken für Elementarschäden bekannt sind und die baulichen Schutzmaßnahmen können von Fachleuten konkret umgesetzt werden. Weitere Informationen über die Funktion und Ausstellung eines Hochwasserpasses für Ihr Eigenheim finden Sie ebenfalls auf der Seite des Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. 

Verhaltensvorsorge

Unter die Verhaltensvorsorge fällt die eigenständige Information über die Gefährdungslage, Pegelstände und Vorwarnzeiten, die Unterbringung von wichtigen Dokumenten sowie den evakuierenden Gegenständen. Sorgen Sie rechtzeitig für Ihre eigene Unterbringung im Fall einer Evakuierung. Auch die Bereithaltung von Notfallausrüstung (Kleidung, Nahrungsmittel, Trinkwasser, Batterien für Radio und Taschenlampen etc.) zählt zur Verhaltensvorsorge.

 

Technische Hochwasserschutzanlagen

Es sollten Einsatz- und Alarmierungspläne erstellt sowie Alarmierungsketten gebildet, regelmäßig geübt und weiterentwickelt werden. Hochwasserschutzmaßnahmen zur kurzfristigen Schließung von Gebäudeöffnungen sowie genügend Sandsäcke sollten ebenfalls auf Vorrat bereit gehalten werden.

Im Juni 2013 konnte in Deggingen eine weitaus
schlimmere Überschwemmung vermieden werden
© Gemeinde Deggingen

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