- 1: Aktuelles.
- 2: Bürgerservice.
- 3: Kommunalpolitik.
- 4: Deggingen.
- 4.1: Aus der Gemeinde.
- 4.2: Grusswort des Bürgermeisters.
- 4.3: Gemeindearchiv.
- 4.4: Geschichte.
- 4.5: Unsere Gemeinde.
- 5: Bildung.
- 6: Freizeit & Tourismus.
- 7: Gesundheit & Soziales.
- 8: Wirtschaft.
- 9: Bildergalerien.
Unsere Gemeinde
Perle im Oberen Filstal
Deggingen, landschaftlich reizvoll im Herzen des Oberen Filstals gelegen, hat sich von einer kleinen, bäuerlichen Gemeinde zu einer lebendigen, aufstrebenden Gemeinde entwickelt, in der sich die Begriffe -Wohnen, Arbeiten, Freizeit- miteinander verbinden. Mitbedingt durch den Zuzug vieler Heimatvertriebener in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg, die hier im Täle eine neue Heimat fanden, ist die Einwohnerzahl im Ortsteil Deggingen von etwa 3.000 im Jahr 1946 auf rund 4.500 im Jahr 1975 angewachsen. Zusammen mit Reichenbach im Täle hat die Gemeinde heute über 5.600 Einwohner aufzuweisen; sie ist damit die nach Einwohnern größte Gemeinde im Oberen Filstal. Eine Gemeinde, die sich auf ihre eigene Kraft konzentriert und sich mit einer in sich ausgewogenen Struktur darstellt; Handwerk, Handel und Gewerbe sowie landwirtschaftliche Betriebe, letztere überwiegend im Ortsteil Reichenbach, haben in der Gemeinde einen festen Standort.
Über die nahe Autobahn A 8 Stuttgart - München ist die Gemeinde gut zu erreichen.
Nicht nur Beschäftigten aus Deggingen, sondern auch für die Bewohner der Nachbargemeinden werden Arbeitsplätze im Ort angeboten. Eng mit der Gemeinde verbunden sind hauptsächlich die für die Alb traditionellen Nähfabriken, aber auch die metallverarbeitenden Betriebe, und nicht zuletzt ein gesundes Handwerk und ein guter Einzelhandel. Der Teilort Reichenbach im Täle ist weitgehendst ein Pendlerwohnort mit relativ stark ausgeprägter Nebenerwerbslandwirtschaft. Vor allem die Viehhaltung ist überdurchschnittlich hoch. Zwei Drittel der landwirtschaftlichen Flächen werden als Wiesen und Weiden genutzt, während das letzte Drittel, primär dem Getreideanbau vorbehalten ist.
Die 811 ha Wald werden ebenfalls bewirtschaftet. Ein Flurbereinigungsverfahren, durchgeführt in den 70er Jahren, hat die landwirtschaftliche Nutzung erheblich verbessert.
Ortsteil Reichenbach im Täle
Reichenbach im Täle, seit 1975 durch die Gemeindereform der Gemeinde Deggingen zugeordnet, ist im Jahr 1371 erstmals erwähnt. Der Name Reichenbach ist gleichbedeutend mit 'wasserreicher Bach'. Ein verheerender Brand legte 1469 den Ort größtenteils in Schutt und Asche. Aus dem 15. Jahrhundert stammt die dem heiligen Pantaleon geweihte Kirche, die 1728 baulich verändert und zur Pfarrkirche erhoben wurde.
Marktrecht
In Deggingen findet, auf alte Rechte zurückgehend, zweimal jährlich ein Krämermarkt statt, der alljährlich stattfindende Weihnachtsmarkt, ebenfalls in der Hauptstraße, lockt viele Besucher an. Weil sich Deggingen durch seine Eigenschaften als Marktflecken schon früher von den umliegenden Dörfern abhob, nannte man es 'Klein Paris'. (Paris war früher für das Volk der Inbegriff für Vornehmheit und Weltoffenheit).
Zukunftsorientierte Entwicklung
Wohngebiete konnten in den letzten Jahren im Ortsteil Reichenbach im Täle trotz schwieriger finanzieller Verhältnisse ausgewiesen werden. Bei dem
Interkommunalen Gewerbepark Schwäbische Alb in Türkheim ist die Gemeinde Deggingen ebenfalls beteiligt. In Reichenbach wird derzeit die Erweiterung des Gewerbegebiets "Südlich der Fabrikstraße" angegangen.
Gemeinsam wurde im Verbund mit den Nachbargemeinden im Jahr 1966 eine Sammelkläranlage gebaut, an die das Kanalnetz der Gesamtgemeinde angeschlossen ist und für die als Träger der Abwasserverband Deggingen verantwortlich zeichnet. Diese Kläranlage wurde 1981/1982 erweitert und auf den neuesten Stand gebracht. Im Ortsteil Reichenbach wurde im Jahr 1976 mit dem Anschluss an den überörtlichen Zweckverband die Wasserversorgung sichergestellt. Jetzt bauen die Gemeinden des Oberen Filstals (Deggingen, Bad Ditzenbach, Mühlhausen, Drackenstein, Wiesensteig, Hohenstadt und Gruibingen) eine gemeinsame Kläranlage in Deggingen. Das Jahrhundertprojekt kostet den Abwasserverband mehrere Millionen Euro. Finanziell unterstützt wird die Maßnahme vom Land Baden-Württemberg.
Mit finanzieller Unterstützung der bürgerlichen Gemeinde konnte im Ortsteil Reichenbach i.T. von der Kirchengemeinde 1977 ein
Kindergarten mit 3 Gruppen gebaut werden; in Deggingen steht für die "Kleineren" ein
Kindergarten mit 4 Gruppen zur Verfügung. Im Jahr 1990 erstellte die Gemeinde an der Silcherstraße in Deggingen einen
Kindergarten für 2 Gruppen.
Im Ortsteil Deggingen gehörte die Ortskernsanierung zu einer wichtigen Aufgabe, wobei mit der Neugestaltung der Hauptstraße und der Kaplaneigasse zusammen mit der Rathausrenovierung die Weichen gestellt wurden. Als Neuaufgabe stellt sich jedoch auch die Umgestaltung und Verwertung der früher dem Bahnbetrieb dienenden Flächen; sowohl für den Wohnungsbau, für altengerechte Einrichtungen und als öffentliche Grünanlage, die zum Verweilen einlädt.
Ein neues Feuerwehrhaus in Deggingen wurde nicht nur für die Floriansjünger erstellt, sondern bietet mit einem grösseren Saal auch zusätzliche Möglichkeiten für gemeindliche Veranstaltungen.
Einkaufsort
Als Einkaufsort im Oberen Filstal bietet der Ort ein breites Angebot, zumindest alle Produkte des täglichen Bedarfs. Die Angebotspalette weiter auszubauen ist ein gemeinsames Ziel von Gemeinde und dem örtlichen Gewerbe.
Der zum Teil schon vorhandene kleinstädtische Charakter der Gemeinde Deggingen soll dabei erhalten bleiben, und die besonnene, nicht überstürzte Weiterentwicklung der Gemeinde wird dabei im Einklang stehen mit der Erhaltung der reizvollen Landschaft im Oberen Filstal.
Nicht nur die alteingesessenen Bürger Deggingens und Reichenbachs, auch die Neubürger, welche zuziehen, sollen gerne hier leben und wohnen, kurz: sich wohlfühlen.
Schulischer Mittelpunkt des Oberen Filstals
Ständig fortentwickelt hat sich Deggingen in den vergangenen Jahren auf dem Gebiet des Schulwesens. Mit dem Bau der Grundschule im Jahr 1952 wurde der erste Schritt für ein Schulzentrum getan, zu dem eine Hauptschule (1972) und eine Realschule (1977) die ideale Ergänzung geworden sind.
Letzte bauliche Erweiterung hat das
Schulzentrum im Jahr 1997 erfahren.
Die
Gustav-Werner-Stiftung unterhält in Deggingen eine Sonderberufsfachschule.
Reichenbach im Täle verfügt ebenfalls über eine eigenständige Grundschule.
Zusammen mit den Gemeinden des Oberen Filstals wurde ein Schulverband gebildet, der die Schülerträgerschaft und vor allem die Aufgabe übernommen hat, die für den Schulsport erforderlichen Einrichtungen zu schaffen mit der Aufgabenerfüllung ist man weit vorangekommen: eine dreiteilbare, moderne Sporthalle und großzügige Außenanlagen wurden verwirklicht und stehen dem Vereinssport zur Verfügung.
1982 konnte die Gemeinde Deggingen ein
Hallenbad mit beheiztem Außenbecken, Solarium und Cafeteria seiner Bestimmung übergeben. Damit fand eines der größten Bauvorhaben der Tälesgemeinde seinen Abschluss, das den Schul- und Freizeitbereich sinnvoll abrundet.
Heute hat das Hallenbad aus finanziellen Gründen nur noch über die Wintermonate hinweg geöffnet, Dank der Unterstützung des
Fördervereins Hallenbad Deggingen e.V. Das Außenbecken und das Solarium sind nicht mehr in Betrieb.




